KI hat sich 2025 vom „Nice to have“ zum Produktivitätshebel etabliert. Vor allem GenAI und teils KI-Agenten sind in Unternehmen angekommen.
2026 geht es jetzt darum: Unternehmen müssen KI-Lösungen verlässlich betreiben, absichern und in Prozesse integrieren – und gleichzeitig geopolitische sowie regulatorische Anforderungen mitdenken.
Wir haben für dich die spannendsten Bewegungen der Tech-Welt in diesem Jahr unter die Lupe genommen.
Du erfährst, was sich hinter den 6 wichtigsten Trends 2026 verbirgt – und was für Chancen sich für dich und deine Unternehmen ergeben.

KI ist inzwischen auch wie ein “Strom” in alle anderen Richtungen geflossen. Daher ist fast jeder Trend aktuell mit dem Thema verwoben.
Trends sind erste Anzeichen eines Wandels. Sie zeigen, wohin sich Märkte bewegen, welche Kundenerwartungen entstehen und wo neue Geschäftsmodelle möglich werden. Wenn du sie früh erkennst, kann du die Innovationschancen nutzen, statt nur auf Veränderungen zu reagieren.
2026 wird das Jahr der operativen KI: skalierbar, sicher und strategisch verankert. Der Fokus verschiebt sich von Experimenten hin zu belastbaren Systemen – digital und zunehmend auch physisch:
Agentenbasierte KI war 2025 der Hype. 2026 wird es konkreter: Gartner listet Multiagenten-Systeme als einen der Top-Trends.
Dabei arbeiten mehrere spezialisierte Agenten zusammen (z. B. „Analyst“, „Entwickler“, „Tester“, „Compliance“), koordinieren Aufgaben und liefern Ergebnisse deutlich autonomer als klassische Chatbots.
Was sich verändert:
Statt einzelne Prompts zu schreiben, orchestrierst du Workflows. Das zahlt direkt auf Prozessautomatisierung ein, besonders in Bereichen wie Kundenservice, Einkauf, Logistik oder internen Backoffice-Prozessen.
Chancen:
Herausforderungen:
Wie Unternehmen GenAI & KI-Agenten gewinnbringend einsetzen? Dazu haben wir Prof. Dr. Schoder von der Universität zu Köln im Interview gesprochen. Er gibt Tipps, was Führungskräfte beachten sollten.

Capgemini beschreibt einen Paradigmenwechsel: Softwareentwicklung bewegt sich von „Code schreiben“ hin zu „Intention formulieren“. Mit KI-gestützter Entwicklung lässt sich die Entwicklung, Testing, Implementierung, und Wartung deutlich beschleunigen.
Parallel sieht Gartner AI-Native Development Platforms als Top-Trend 2026. AI-Native Development Platforms sind Entwicklungsumgebungen, die speziell dafür konzipiert sind, Anwendungen mit integrierter KI zu entwickeln.
Chancen:
Herausforderungen:

Gartner nennt AI Supercomputing Platforms als Trend – und Deloitte spricht von einer „Infrastruktur-Abrechnung“: Unternehmen müssen ihre Compute-Strategie im KI-Zeitalter optimieren.
Denn 2026 verschiebt sich der Fokus vieler Organisationen: weg von reinem Modelltraining hin zu Inference in großem Maßstab (also KI-Nutzung im laufenden Betrieb).
Was das praktisch bedeutet:
Cloud allein ist nicht immer die Antwort. Capgemini beschreibt „Cloud 3.0“: Hybrid-, Private-, Multi- und Sovereign-Cloud werden relevanter – je nach Latenz, Datensensitivität und Kosten.
Chancen:
Herausforderungen:
Wer Trends richtig nutzt, gewinnt Handlungsoptionen, aber nicht jeder Hype ist relevant. 2026 geht es weniger darum, „mitzumachen“, sondern verlässliche Grundlagen zu bauen:
Die Balance aus Innovation und nachhaltiger Umsetzung entscheidet.
Gartner betont 2026 mehrere Trust-/Security-Trends gleichzeitig: Confidential Computing, Digital Provenance, AI Security Platforms und Preemptive Cybersecurity.
Das zeigt: Sicherheit ist nicht „Begleitmusik“, sondern Kernbedingung für KI in der Breite.
Was dahinter steckt (kurz):
Chancen:
Herausforderungen:

In 5 Minuten finden Sie heraus, wie gut Ihr Unternehmen auf die digitale Revolution mit KI vorbereitet ist.
In unserer Checkliste beleuchten wir 7 Bereiche. Vom Datenmanagement bis Sicherheit.
Bleiben Sie wettbewerbsfähig!
Capgemini nennt Tech-Souveränität als strategische Priorität. Gartner bringt dafür den Begriff Geopatriation:
Workloads und Daten werden bewusster in souveräne oder regionale Umgebungen verlagert, um geopolitische und regulatorische Risiken zu managen.
Warum das 2026 relevant ist:
Unternehmen bauen wieder stärker auf „resiliente Interdependenz“ statt maximaler Globalisierung: verbunden bleiben, aber kontrollierbar – auch in der Cloud.
Chancen:
Herausforderungen:

Humanoide Roboter sind Roboter mit menschenähnlicher Form und Beweglichkeit. Schon in den letzten Jahren waren sie in den Schlagzeilen vertreten.
Doch 2026 transferieren Unternehmen sie aus den Forschungslaboren in die reale Industrie-Praxis. Airbus zum Beispiel hat kürzlich humanoide Roboter von UBTECH gekauft, um sie in der Flugzeugproduktion einzusetzen und dort körperlich anspruchsvolle, repetitive Aufgaben zu übernehmen.
Was sich verändert:
Roboter wie der „Walker S2“ können flexibel in verschiedenen Arbeitsumgebungen agieren, Werkzeuge handhaben und autonom navigieren – anders als klassische starre Industrieroboter.
Chancen:
Herausforderungen:
Was heraussticht: KI bleibt Motor der Tech-Welt, aber der Fokus verschiebt sich klar von Experimenten hin zu skalierbaren, sicheren und steuerbaren Systemen. Gartner ordnet die Trends 2026 als strategische Imperative ein: KI ist „nicht mehr optional“.
Die Tech Trends 2026 bieten mittelständischen Unternehmen wertvolle Chancen:
Wer jetzt investiert – in Architektur, Governance, Security und Daten – schafft die Basis, um in den nächsten Jahren innovativ zu agieren.
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